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Zu Beginn dieses Jahres geht ein großer Traum in Erfüllung!

Matthias hat mir zu meinem bevorstehenden Geburtstag einen unbeschreiblich großen, eigentlich nicht erfüllbaren Traum erfüllt;


WIR WAREN AM KIBO


Für alle die diese Tour irgend einmal vorhaben: schreibt an Charles seine e-mail und er wird eine individuale Tour wie ihr sie wünscht anbieten.
charlesminja@yahoo.com ...unser Superguide

Aufbruch am 26.01 mit dem Flugzeug über Amsterdam nach Kilimanscharo Airport, die erste und letzte Nacht verbringen wir in der Mountain Inn Lodges.

Am 27.01. um 9h30 werden wir abgeholt.
Charles unseren Führer,wir sind am Weg  ..GutChance sein Sohn,   Gut Chance                                                                            Manuel,Manuel                        Johannson Johnson seine Neffen,
    Tom, mein besonderer Freund  Tom, mein Freund... und Josef auch ein Nachbarn als Träger und Koch.     Mike Josef

Über die Machame Route der Aufstieg am ersten Tag zum Machame Camp.
Start um 11h15 vom Gate, Ankunft im Lager 3000m gegen 17h.
Die erste Nacht im Zelt, schönes Wetter und warm.


Nächster Morgen, seit 4h30 hören wir den Wasserkocher im Küchenzelt nebenan, es ist kalt und ich friere, ein sehr reichhaltiges Frühstück.
Um 9h starten wir, ein durchwegs relativ steiler Weg bis wir um 11h30 auf 3700m sind, dann gibt es unsere Jause und es geht weiter über 3900m  zum Shiracamp2 auf 3780m wo wir um 13h eintreffen.
Wir werden begrüßt von  Krähen, Elstern, mit ihren weißen Nacken sind wie unsere Bergdolen, sie betteln und klauen was sie kriegen können.

Nächster Morgen, nach einer eiskalten Nacht, zum Frühstück Haferschleim, Toast, Eierspeis, Toast, Palatschinken, Tee wie jeden Tag. gegen 8h50 brechen wir auf.
Wieder sind wir ganz gut unterwegs und als wir ziemlich alle Trupps überholt haben, ca. nach 13h, lässt sich Charles doch zu einer Pause überreden.

Unser nächstes Camp wird das Shira 2 Camp sein.

Nun sind wir auf 4530 m nahe des Lavatower jausnen wir kurz. Überholt hat uns keine Truppe mehr, als letzes haben das Zeltlager verlassen, als erstes sind wir  im Baranco Camp gegen 15h! (nachdem ich mit meinen alten Schuhen ziemlich rutschig unterwegs war und riechlich darauf hingewiesen wurde, sind wir bergab langsam unterwegs gwesen).


Empfangen durch unsere Crew mit Tee, Popkorn und Nüssen, natürlich vorab "Water for washing" (...darauf war unser Tom immer sehr erpicht, anscheinend glaubte er wohl die Österreicher waschen sich nicht...)
Tom fragt uns: "Dinner inside or outside"? Wir sind mutig outside sage ich, aber es wird (Arsch) kalt und wir bereuen es fast.
Nach und nach treffen die anderen Gruppen ein.
Matthias äußert sich hingehend das er glaubt Charles möchte uns wegen des Tempos  kaputt machen damit er nicht rauf muss...(das dem nicht so ist, stellt sich bald heraus , er wollte uns wohl testen).
Nach dem Abendessen wobei wir von Elstern und kleinen Streifenmäusen genauestens beäugt werden suchen wir nochmals den unvermeidlichen Gang aufs WC auf. 
Den tollen Eindrücken im Rücken (der Heim - Arrow - Gletscher) und vorne ein wunderschöner Sonnenuntergang verschwinden in unseren Schlafsäcken.

30.01. Frühstück um 7h
nach einer kalten Nacht sehen wir nun zum ersten mal ganz frei den Heim -Arrow -Gletscher. Heute steht uns - laut Charles - eine 8h Tour die sehr steil und lange ist bevor.
Ziel ist das Barrafu Camp auf 4670m. Mein Knie eitert wieder etwas, mein Daumen ist entzündlich und schmerzt aber wir brechen um 8h45 auf.
(geplant war 8h00 aber mit der Zeit ist Charles eben Afrikaner).

Gleich zu Beginn  geht es ziemlich steil  eine 3/4 Stunde und 300 HM, dann geht es weder bergab, dann wieder auf 4538 und wieder auf 3800, wieder steil und stätig bergauf. Zwei mal überholen wir die Australier (eine lustige Truppe) die es immer wieder auf den "Österreichischen Schnaps" abgesehen haben und wir scherzen, bei einer Trinkpause geht Tom an uns vorbei und ich gebe ihm ein Snikkers, wie mit einem Turbo booster wird er nun angetrieben und es tut gut zu sehen welche Wirkung diese Schokolade auch bei einem Träger bewirkt..

Ab nun geht es nur noch bergauf hier ist auch die letzte Wasserstelle, ich sage Charles morgen brauche ich kein Wasser for washing....
und gegen 15h treffen wir im Barrafu Camp ein, unser Zelt steht noch nicht, der Wind ist stark und ein Zelt wird vom Wind erfasst und beinahe fliegt es weg, in letzter Sekunde erreicht es ein Träger und hält es fest. als unser Zelt steht beginnt es bereits zu graupeln und wir versuchen uns warm zu halten es gibt Nüsse und Tee.

Nach und nach treffen diverse Gruppen ein, sie sind nass. Unser Nachtmal wird serviert, Charles fragt nach unserem Befinden und gibt uns den nächsten Tag  und seine Planung bekannt.
  start ist mit Tee und Bisquits um 23h - 23h30:
Zum Sonnenaufgang sollten wir am Stellapoint sein. Nach ca. einer Stunde sollten wir am Uhuru Peaks sein.

Die obligatorische Afrikanische Stunde Verspätung, wir brechen  um 00h20 auf, es ist sehr kalt , hat geschneit,  nach nur einigen Minuten Gehzeit begegnen uns bereits die ersten Umkehrer was uns-mich- etwas verunsichert.
Mir ist kalt in den Füßen, zeitweise stellt sich Kopfweh ein, auch Matthias hat Kopfweh aber wir gehen langsam aber stetig immer höher.

Auf ca. 5000m bekomme ich plötzlich schlecht Luft, meine gebrochenen Rippen machen sich bemerkbar und ich muss mir fast eingestehen das ich es möglichee Weise nicht schaffe, aber ich denke daran was mir meine Cousine Gerhild und meine  Schwester Gabi immer wieder gesagt haben. "AUSATMEN, Einatmen geht von alleine" Wärend dessen, Charles geht kurz austreten. Matthias muntert mich auf, wir gehen langsam weiter und plötzlich sind wir mit Tom am Sellapoint, Charles trift ein paar Minuten später ein.

Kongratulation, die Silberne Besteigung haben wir geschafft, 6h15
Wir lassen den beeindruckenden Sonnenaufgang auf uns wirken, der Blick auf dier Gletscher wird freigegeben und glänzt goldern. Wunderschön wird es langsam Morgen. Langsam gehen wir den Kraterrand entang zum Uhuru Peak, die Leute die uns begegnen - sie befinden sich bereits am Rückweg, sehen alles andere als siegessicher aus, kaum einer der "gesund " wirkt. Um 7h 30 sind wir am Uhuru Peak, der höchste Gipfel in unserem Leben.
Matthias und Charles
Christin und Charles
Tom, Christin,Matthias und Charles